Follow on Bloglovin

Ein Interview-Debakel

Hallo,

 

sogar meine Begrüßung fällt demotiviert aus... Ich entschuldige mich, aber bin grade echt etwas niedergeschlagen.

 

Heut morgen war ich noch frohen Mutes, kurz vor der Abfahrt dann etwas aufgeregt noch mal. Die Nacht habe ich eine andere total gequirrlte Sch**** geträumt, mit der ich den Rest des Vormittags zu tun hatte und das hat mich dann vom Interview-Gedanken abgelenkt. 

 

Dann bin ich los gefahren und war auch noch gut drauf. Immerhin habe ich mir den Weg vorher ja gut angeguckt und mir extra eine Navi-App aufs Handy geladen.

Denkste. Schlussendlich kam ich eine volle halbe Stunde zu spät (!!!), weil ich links anstatt rechts gefahren bin, was nur möglich war, weil meine Navi-App nicht funktioniert hat, die meinen Standort nicht orten konnte -.-

 

Eine halbe Stunde ist natürlich echt heftig, und das hat dann auch meine Interviewerin während unserer "gemeinsamen Zeit" öffter erwähnt... Ich bin mir also sehr sicher, dass das bestimmt in ihrem Bericht über mich stehen wird. Ich hoffe nur, dass sie auch erwähnt, dass ich angerufen habe um mitzuteilen, dass es später wird und, dass ich mich echt oft entschuldigt habe...

 

Naja, auf jeden Fall war dann das restliche Interview auch nicht mehr so toll, weil ich die ganze Zeit nur daran gedacht habe, wie dumm mein Zuspätkommen wirkt und dementsprechend war ich dann total nervös und mein Englisch war scheiße wie noch nie.

 

Meine Interviewerin war aber echt die ganze Zeit über sehr freundlich und hat mir mit Wörtern weiter geholfen, die mir auf Englisch mal nicht eingefallen sind.

 

Dann sind wir noch meine Bewerbung durchgegangen und das war eigentlich auch sehr hilfreich.

Zum Beispiel werde ich meinen Hostfamily-Letter noch mal überarbeiten, da er zu gestelztz ist und sie sagte, ich kann ihn ruhig etwas lockerer gestalten. Außerdem findet sie mein Video zwar in Ordnung, aber meint auch, dass ich das in den Weihnachtsferien vielleicht auch noch mal überarbeiten könnte.

 

Zum Schluss musste ich eben diesen komischen Charakter-Fragebogen ausfüllen und das war eigentlich auch nicht schlimm. Einfach aus dem Bauch raus auswählen "stimme zu" oder "stimme nicht zu" und dann ist man auch in einer halben Stunde durch die 171 Fragen durchgearbeitet.

 

Am Ende stand ich natürlich auf der Heimfahrt zum Überfluss auch noch im Stau -.-

Aber ich bin ganz stolz, dass ich mit dem Auto zum ersten Mal in unsere Garage gefahren bin. Und das ohne einen Seitenspiegel zu verlieren :D

 

Naja, nach diesem Debakel gehe ich dann wohl doch auf jeden Fall am Freitag zu dem Coffee&Tee meiner Interviewerin, einfach um guten Willen zu zeigen und so ;)

Und ansonsten hoffe ich einfach, dass ich mir das grade schwärzer male, als es eigentlich ist! :)

 

Always look on the bright side of life!

<3 Bekka

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0